Religiöse Projekttage

„Wo du hingehst, da will auch ich hingehen,

und wo du bleibst, da will auch ich bleiben.

Dein Volk ist mein Volk und dein Gott ist mein Gott.

Wo du stirbst, da will auch ich begraben sein.“

 

Wir gestalten unsere Projekttage neu

Die St. Franziskusschule organisiert halbjährlich gemeinsam mit den Kirchengemeinden religiöse Projekttage, an denen alle Schülerinnen und Schüler teilnehmen. Als Schule in kirchlicher Trägerschaft ist uns der gute Kontakt zu den Gemeinden vor Ort sehr wichtig, um den Kindern ein Gemeinschaftsgefühl zu vermitteln und sie mit dem gelebten Glauben vertraut zu machen.

Dabei werden wir einen neuen Weg versuchen, der den Kindern und Lehrpersonen mehr Freiheit und kreativen Spielraum für eigene Ideen und Planungen geben soll. Weiterhin wird ein gesamter Schultag im Zeichen eines einheitlichen religiösen Themas (meist passend zur Jahreszeit bzw. zum Kirchenkalender) stehen. Lehrer der Schule entwickeln dazu eine Reihe von differenzierten und altersangemessenen Angeboten, die an diesem Tag im Mittelpunkt stehen.

Hierzu werden die Kinder selbst aktiv. Sie besuchen beispielsweise Organisationen sowie Einrichtungen in Düsseldorf, um mit anderen Menschen in Kontakt zu treten und den Glauben zu leben. Sie sollen über das Zusammenleben nachdenken, Verantwortung erkennen und übernehmen sowie eine individuelle Beziehung zu Gott aufbauen.

In einem Pfarrbrief finden Sie regelmäßig Berichte über die aktuellen religiösen Projekttage unserer Schule.

 

Projekttag zum Thema „Teilen“

Wir hatten am Donnerstag einen Projekttag. Los ging es mit einem Gottesdienst in der Kirche. Anschließend hat jede Klasse etwas anderes gemacht. Einige fuhren zum Beispiel zur Bahnhofsmission oder in ein Altenheim. Die 2a packte Pakete für die Insassen der JVA. Unsere Klasse hatte das Thema „Arm sein“. Wir haben zuerst überlegt, was man alles mit armen Menschen teilen kann. Die meisten fanden Essen und Trinken am wichtigsten. Dazu passte der Besuch von Frau Fischer von der Düsseldorfer Tafel und der Kindertafel. Wir haben uns zuerst zwei Kurzfilme über die beiden Organisationen angeschaut: einmal über einen ehrenamtlichen Mitarbeiter und einmal über eine alleinerziehende Mutter, die eine schlimme Krankheit hat und auf die Düsseldorfer Tafel angewiesen ist.  Danach durften wir viele Fragen stellen. Am Ende des Tages haben wir Herzen mit Merci-Schokolade gebastelt. Beim Franziskus-Fest werden wir sie verkaufen und das Geld an die Kindertafel spenden. Wir hatten viel Spaß. (Joris und Philipp aus der 4c)

 

HPIM3716Plätzchen für die Armenküche backen
Die drei 1. Schuljahre haben anlässlich unseres Projekttages Plätzchen gebacken. Viele Eltern haben
Plätzchenteig gespendet und mit den Kindern zusammen gebacken. Alle waren mit Begeisterung dabei. Natürlich konnten die Kinder auch einige Plätzchen selber probieren.

Die Plätzchen wurden hinterher Frau Gather von der Armenküche in der Altstadt übergeben und dort weiterverteilt. So bereitet „Teilen“ allen viel Freude.

 

Wir besuchen die Bahnhofsmission

„Die Bahnhofsmission liegt im Hauptbahnhof. Dort gibt es eine Kinder- und Erwachsenenabteilung. Die Bahnhofsmission in Düsseldorf wurde vor ungefähr 119 Jahren gebaut. Arme Menschen können sich dort Hilfe holen. Doch Reiche können auch kommen. Am Tag kommen etwa 85 Leute. Die Bahnhofsmission begleitet auch Kinder zum Zug. Wenn Kinder sich verlaufen, hilft die Bahnhofsmission den Kindern, die Eltern wiederzufinden.“ (Fiona aus der 3b)

 

Wir besuchen die gemeinnützige Organisation fiftyfifty

Am Projekttag hat die Klasse 2d die Redaktion von der Obdachlosenzeitung fiftyfifty besucht und konnte dort jede Menge Fragen stellen, die beantwortet wurden.

„Der Mann hat uns erklärt, dass die armen Menschen keine Wohnung haben und er hat gesagt, dass die Drogen in die Haut reingespritzt werden. Die anderen Menschen gehen einfach an ihnen (Obdachlosen) vorbei. Fiftyfifty hilft den armen Menschen, weil manche krank sind oder sie haben kein Essen.“ (Qifei aus der 2b)

„Ich fand es gut wie er erzählt hat, dass die Zeitung auch verkauft wird, damit die Armen Geld verdienen. Mit den Zeitungen hilft fiftyfifty den Armen.“ (Ben aus der 2b)

 

Ständchen im Altenheim Grafental

Die Kinder der Klasse 2d und 4b erfreuten die Bewohner des Altenheimes Grafentals mit einigen Musik- und Flötenstücken. Sie wurden herzlich eingeladen regelmäßig wiederzukommen.